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Heizungserneuerung

Die EnEV schreibt vor, Öl- und Gasheizkessel auszutauschen, wenn sie älter als 30 Jahre alt sind. Ausgenommen sind Brennwert- und Niedertemperaturkessel und bestimmte Nutzungen. Auch über die gesetzliche Vorgabe hinaus ist ein Austausch von technisch überholten Anlagen oft sinnvoll. Vor der Anschaffung einer neuen Heizungsanlage sollte folgendes geprüft werden:

  • Sind Wärmedämmmaßnahmen möglich, um den Heizwärmebedarf zu reduzieren?

  • Meist sind alte Anlagen überdimensioniert. Tauschen Sie daher nicht 1 zu 1, sondern lassen Sie sich vorher den Wärmebedarf vom Anbieter ausrechnen.
  • Lassen sich mehrere Anlagen Ihrer Gemeinde zu einer Heizzentrale zusammenfassen? Wie ist der thermische, wie der elektrische Leistungsbedarf, wie hoch sind die Lastspitzen, wie hoch die Grundlast? 

  • Lassen Sie sich auch Pellet-Anlagen mit anbieten. Der höheren Investition stehen niedrigere Verbrauchskosten gegenüber.

  • Ist die Unterstützung durch Solarthermie sinnvoll?

  • Bei dauerhaft genutzten Gebäuden kann eine Wärmepumpe eine umweltfreundliche Alternative sein, besonders in Kombination mit einer Wärmepumpe. 

  • Passt der neue Wärmeerzeuger zum bestehenden Verteilungs- und Heizkörpersystem?
  • Vergleichen Sie die angebotenen Heizsysteme anhand einer Vollkostenrechnung.

Bei der Neuinstallation von Heizungsanlagen werden von den ausführenden Handwerksbetrieben und den Fachplanern immer wieder Arbeiten nicht korrekt und im Sinne des Bauherren ausgeführt. Um bei der Abnahme die Leistungen zu kontrollieren, können Sie dieses Merkblatt zu Hilfe nehmen. Der Gebäudetechniker der Landeskirche Herr Orth unterstützt Sie zudem gerne vor Ort bei der Abnahme.

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